STANFORD FATA

 

Presse/Reden – Press/Speeches

 „Zwischen Welten", Forum für Kunst, Heidelberg
17.02. - 19.03.2017

Foto einer Arbeit der Ausstellung Zwischen Welten"Drei der vier Künstler malen mit Acryl, und der seit 2006 in Heidelberg lebende Stanford Fata, der hier und in der Umgebung regelmäßig ausstellt, ist der einzige Bildhauer. Seine streng konzipierten, ästhetischen Skulpturen verweisen auf die lange Tradition der Steinbildhauerei in seiner Heimat, sind zum Teil poliert, lassen den Stein aber auch unbearbeitet. Bevorzugte Materialien sind Alabaster und uralter Serpentin. Fata versteht es, eine Synthese zwischen der Kunsttradition seiner Heimat und europäischen Trends herzustellen, und die Gedankengänge des Bildhauers beim Entstehen seiner Arbeiten lassen sich vom sensiblen Betrachter gut nachvollziehen. Manch einer kann nicht widerstehen, die Skulpturen zu berühren und vor allem die Beweglichkeit der fünf aufgereihten Köpfe zu überprüfen" (Dr. Heide Seele, Kunstkritikerin, in: Rhein-Neckar-Zeitung Online, 23. Februar 2017, 06:00 Uhr).

"Der Bildhauer Stanford Fata, auch er kommt ursprünglich aus Simbabwe, ist in Heidelberg bereits ein bekannter Künstler. Er hat sein Handwerk bei berühmten Shona-Bildhauern in seiner ehemaligen Heimat gelernt und verarbeitet wie sie am liebsten farbigen Serpentin in grünen und gelblichbraunen bis grauen Tönen. Dabei fällt auf, wie geschickt er mit unterschiedlich bearbeiteten Oberflächen laviert. Seine Wesen entwickeln sich aus den Steinen heraus, wobei er sich intensiv in sein Material einfühlt und ihm die geheimnisvollen Wesen entlockt, die seine Fantasie darin entdeckt. Dabei verschmelzen oft die Figuren mit der Landschaft oder dem räumlichen Umfeld, so dass fantastische Mischwesen entstehen" (Dr. Helmut Orpel, Kunsthistoriker, in: morgenweb/Mannheimer Morgen, Donnerstag, 02.03.2017).

 

 

 „Grenzgänge - Crossing boundaries", Kunstverein Lingenfeld e. V., Lingenfeld
11.09. - 25.09.2016

Foto einer Arbeit der Ausstellung Crossing Boundaries"Stanford Fata trägt den Kultur verbindenden Aspekt in sich, er verkörpert den Begriff, der hier als Ausstellungsthema gewählt wurde, "Crossing boundaries". Gemeint sind Facetten von Veränderungsprozessen, wofür man Grenzen überschreiten muss - räumlich oder auch gedanklich.

Sowohl in seinen afrikanischen Wurzeln, als auch in europäischen Kulturen erkennt Stanford Fata analoge Formen, die ihn inspirieren. Dabei sind die berühmten Steinskulpturen der simbabwischen Künstler (...), die zur zeitgenössischen Kunst Afrikas gehören, sowie das Reduzieren des Formenvokabulars einer Skulptur, wie wir es aus der westlichen Kunst des 20. Jhs. kennen, von großer Bedeutung für ihn. (...)

Auch die Auswahl der Titel der einzelnen Skulpturen geschieht mit großer Sorgfalt und Bewusstheit. "Look into the future" und "Find your place", diese zwei Titel der beiden Skulpturen zusammen genommen als Aussage, thematisieren auf poetische Weise gleichsam seinen eigenen bewegten Werdegang, der durch Grenzüberschreitungen geprägt ist.

Stanford Fata hat seinen Platz gefunden. Er hat eine ganz eigene Synthese erschaffen zwischen dem Einfluss der europäischen Kunst und dem Ausdruck der Magie seiner Heimatkultur." (Auszug aus der Einführungsrede von Beatrix Altmann-Schmitt M.A., Kunsthistorikerin)

 

 

 „Kunstquellen", Forum für Kunst, Heidelberg
15.03. - 06.04.2014

Foto einer Arbeit der Ausstellung Kunstquellen"Stanford Fata prunkt in seinen ästhetischen Steinobjekten wieder mit dem von ihm geliebten Serpentin, sorgsam geschliffen und blank poliert, wobei an manchen Stellen der Rohzustand des Steins erkennbar bleibt. Der aus Simbabwe stammende Künstler fertigt seine (figürlichen) Objekte ebenso gedanken- wie anspielungsreich und oft mit formal verblüffenden Effekten ("The source")." (Dr. Heide Seele, Kunstkritikerin, in: Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 171, Ausgabe 19. März 2014, S. 13)

 

 

 „Stein um Stein", Forum für Kunst, Heidelberg
19.07. - 18.08.2013

Foto einer Arbeit der Ausstellung Stein um Stein"Die zum Teil - gerade aufgrund ihrer isolierten Präsentationsart -erlesen wirkenden Stücke, fast alle auf einem Sockel wie ein Solitär zur Schau gestellt, erweisen dem Material Referenz und demonstrieren neben technischer Fertigkeit auch beträchtlichen Einfallsreichtum. Beispiel: Stanford Fata, der als einziger zwei Objekte zeigt. In ihnen beweist er nicht nur seine Beherrschung des Handwerks, sondern glänzt auch durch reizvolle Oberflächenbehandlung, zum Beispiel bei der hell leuchtenden "White Flower" aus Alabaster mit einer Serpentinkugel im Zentrum und den grünlich schimmernden "Leaves of life". Bei ihnen kontrastiert er glatte und geriffelte Oberflächen und animiert den Besucher zum "Durchblick"." (Dr. Heide Seele, Kunstkritikerin, in: Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 171, Ausgabe 26. Juli 2013, S. 13)

 

 

 „Ansichten", Galerie im Schloss, Hemsbach
08.11.2012 - 14.01.2013

Foto einer Arbeit der Ausstellung Ansichten"Der Stein ist von Anfang an sein Material, mit dem er aufs engste verbunden ist; ein Stück seiner Landschaft, ihr Gedächtnis. (...) Stanford Fata versucht, trotz Widersprüche und Spannungen eine Balance zwischen zwei Kulturen zu finden. Die große Qualität seiner Skulpturen trägt dazu bei, die Tradition der Steinbildhauerei wieder in den Blickpunkt zu rücken. Der Bildhauer Constantin Brancusi hat einmal gesagt "dass während du den Stein behaust, du den Geist deines Materials und seiner besonderen Eigenschaften entdeckst. Deine Hand denkt und folgt den Gedanken des Materials" (Herbert Read, Geschichte der Modernen Plastik, 1966). Etwas von dieser Mystik des Materials und der Übereinstimmung von Form und Inhalt ist in Stanford Fata's Steinkunst bewahrt." (Auszug aus der Einführungsrede von Dr. Ulrike Hauser-Suida, Kunsthistorikerin)

Weitere Presse: www.lokalmatador.de/.../kultur/eindrucksvolle-ansichten

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 „Reflektiert", Kanzlei Tiefenbacher (Willibald-Kramm-Preis-Stiftung, Manfred-Lautenschläger-Stiftung), Heidelberg
18.5. - 27.7.2011

Bild Ausstellung Kanzlei Tiefenbacher"(...) Dagegen handelt es sich bei dem Bildhauer Stanford Fata um eine ganz andere Art von „Reflexion“. Geschult an der großen Tradition der Steinbildhauerei in seinem Heimatland Simbabwe, gelingt es ihm, die bildlichen Elemente der afrikanischen Kunst (man denke nur an die französischen Kubisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts) mit den europäischen Skulptureinflüssen zu vereinen. „Let’s Talk“, eine Skulptur von 2011, macht deutlich, dass Fata einen reflektierten Dialog sucht, sowohl was das Dasein angeht, wie auch die gänzlich unterschiedliche Formgebung in der afrikanischen und in der europäischen Kunst (...)". (Auszug aus der Einführungsrede von Dr. Milan Chlumsky)

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 „Break Free", Herz-Jesu-Kirche, Mannheim Neckarstadt West
25.4. - 14.6.2011

Einladung Break Free"(...) Die Elemente dieser Kunst: der Stein – legt die Einheit zugrunde, ist Pol der Einheit; die Formen – sie drücken die Relationen in der Einheit aus; die Oberfläche – sie ist die Kontaktfläche für unser Sehen und Berühren. Es ergeht stets eine Einladung an den Betrachter: Schlüpfen Sie einmal in die Skulpturen hinein und sie werden erfahren, wie die Objekte lebendig werden! Beobachten Sie das Lichtspiel der Reflexionen bei Änderung des Blickwinkels, und sie werden bemerken: die Skulpturen werden lebendig! Die ‚organischen‘ Formen vermitteln den Eindruck: Wie gewachsen! (...)". (Auszug aus der Predigt des Eröffnungsgottesdiensts von Pfarrer Ralf Gabriel Maria Maiwald)

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 „SchwarzWeiß", Bettendorffsche Galerie im Schlossgarten, Gauangelloch
10.10. - 19.12.2010

Einladung SchwarzWeiß„Die Exponate des simbabwischen Bildhauers Stanford Fata setzen in ihrer eigenwilligen Formensprache einen gelungenen zweiten Akzent (...). Stanford Fata demonstriert hier auf beeindruckende Weise seine hohe handwerkliche Fertigkeit (...). Seinen Skulpturen haftet die Ambivalenz von Fremdheit und Vertrautheit an, deren Bann sich der Betrachter kaum zu entziehen vermag". (aus: Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 266, Ausgabe 17. November 2010, S. 14)

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 „All in my head“, Das Leben ist ein Dschungel, Mannheim
13.02. - 20.03.2010

Skulptur der Ausstellung All in my head„Stark abstrahierte, figürliche Motive stehen im Mittelpunkt der Ausstellung mit Torso und Figurfragmenten von Kopf, Hand und Fuß - daneben gibt es eine Reihe ganz abstrakter Plastiken. Stilistische Vielfalt zwischen figurativ und abstrakt ist demnach charakteristisch für seine Formsprache, einfache, geschlossene Formen wechseln mit komplexen und durchbrochenen. (…)

"Abstraktion ist immer eng verflochten mit dem Schaffen von Symbolen", schreibt Elisabeth Krimmel, "Abstraktion und Symbol bedingen einander... Und von Ur-Beginn der Kunst an mündet Abstraktion in handgreiflichen, magischen Bild-Formeln“ (vgl. Katalog Rätsel Wirklichkeit, Darmstadt 1987). In diesem Sinn gelingen Stanford Fata Zeichen und Symbole von urtümlicher Kraft und Magie“. (Auszug aus der Einführungsrede von Dr. Ulrike Hauser-Suida, Kunsthistorikerin)

 

 

„Common Ornamentics“, Kreiskrankenhaus Buchen, Odenwald
19.07.2009 - 20.07.2010

Flyer der Ausstellung Common Ornamentics„Einstimmig war die Jury in ihrer Wahl der Sandstein-Stele von Stanford Fata aus Zimbabwe: Das Kunstwerk zeigt acht übereinander gearbeitete Gesichter, die sowohl an afrikanische Kunst als auch Anklänge an religiöse Volkskunst des Madonnenländchens zeigt und somit für die „Begegnung zweier fremder Kulturen steht“ (aus: Fränkische Nachrichten, Nr. 165, 21. Juli 2009, S. 13)

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 „Cesar Lozano, Malerei - Stanford Fata, Bildhauerei", Bettendorffsche Galerie im Schloßgarten, Gauangelloch
15.05. - 05.07.2009

Flyer der Ausstellung in der Bettendorffschen Galerie„Die traditionelle Formensprache der simbabwischen Steinbildhauer hat er durch seinen „europäischen Blick“ erweitert“. (aus: Rhein Neckar-Zeitung, Nr. 126, Donnerstag, 4.6.2009, S. 14.)

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 „Begegnungen“, Rathaus, Heidelberg
01.08. - 21.08.2008

Skulptur der Ausstellung Begegnungen„Fata arbeitet ohne jedes mechanische Mittel. Mit dem Meißel schafft er Steinskulpturen aus zehn verschiedenen Materialien – nur einer Vorstellung im Kopf folgend, ohne jegliche Vorzeichnung. (…) Wo die Bearbeitung ausgesprochen schwierig wird, hilft ihm die genaue (dennoch intuitive) Kenntnis des Materials, denn eine Form aus Kobalt zu hauen, geschieht anders als aus grünem Serpentin. (…)

Auf den ersten Blick scheinen sich einige Arbeiten von der westlich geprägten Formgebung kaum zu unterscheiden. Schaut man aber genauer hin, sieht man, dass der Titel (...) auf etwas ganz anderes hinweist. Sämtliche Arbeiten sind in diesen „Zwischenzonen“ angesiedelt. Die Bearbeitung des Materials lässt erahnen, dass es noch andere Bedeutungszusammenhänge gibt als nur die einfache Bezeichnungsebene. (…) Es ist also schwierig, Fatas Kunst nur mit dem „westlichen Blick“ zu deuten“. (Dr. Milan Chlumsky, Kunstkritiker, in: Rhein-Neckar Zeitung, Nr. 185, Samstag/Sonntag, 9./10. August 2008, S. 15)

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„It’s Life“, Forum für Kunst, Heidelberg
22.02. -30.03.2008

Logo der Ausstellung its live"Als einziger Bildhauer ist Stanford Fata eine Ausnahme in dieser von Malern und Grafikern dominierten Ausstellung. Er ist auch als Steinbildhauer eine Ausnahmeerscheinung, ein Naturtalent, das in seiner Heimat Simbabwe entdeckt und ausgebildet wurde in der Tradition afrikanischer Steinkunst, der so genannten "Shona" Sculpture. (…) Alles, was unter seiner Hand entsteht, Mensch, Ding, Tier, Pflanze hat organisch geschwungene Formen, erscheint wie gewachsen und fasziniert durch große, sinnliche Ausstrahlung der glatt polierten Oberflächen mit ihrem seidigen Glanz. (...) Die stark abstrahierten Skulpturen sind von zeitloser Schönheit und Gültigkeit - sei es Die Tänzerin (gelber Serpentin, 2001) oder Pfeil und Bogen (Springstone und grüner Serpentin, 2007)." (Auszug aus dem Einführungstext zur Ausstellung "It's life" von Dr. Ulrike Hauser-Suida, Kunsthistorikerin)

 

„Seine Plastiken sind eine Augenweide und laden den Haptiker unter den Besuchern zum Berühren ein. Die schimmernd polierten und in einem kunstvollen Procedere entstandenen Objekte aus angenehm kühlem Serpentin zeichnen sich mit ihren faszinierenden Formen und spiegelglatten Oberflächen durch hohe handwerkliche wie auch ästhetische Qualität aus“. (Dr. Heide Seele, Kunstkritikerin, in: Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 48, Dienstag, 26. Februar 2008, S. 11)

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„Impressionen in Stein“, AVR Service GmbH, Dossenheim
13.06. - 13.09.2007

Flyer der Ausstellung Impressionen in Stein„Dass das Naturmaterial Stein keineswegs starr, kühl oder gar tot wirken muss zeigte Stanford Fata mit seinen Steinskulpturen. Die strotzten nämlich in den Räumen der AVR vor Lebendigkeit“. (aus: Rhein Neckar Zeitung, Nr. 140, S. 3.)

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